Ferien Provence / Tour de Suisse

Wie jedes Jahr zog es uns in die wunderschöne Provence. Einfach herrlich hier, Erholung pur, die Landschaft entdecken, dem südfranzösischen Flair erliegen.

 

Wir logierten am Fusse des Mont Ventoux, den ich auch dieses Jahr wieder von jeder Seite einmal mit dem Rennvelo befuhr.

 

Es zog mich fast mehr aufs Rennvelo, nachdem die schönen Trails immer mehr zuwachsen und sich auch immer mehr streunende Hunde herumtreiben. Bald eine richtige Plage, ob zu Fuss, mit dem Bike oder teilweise sogar auf normalen Strassen mit dem Rennvelo.

Die imposante Weitsicht auf dem Berg ist halt immer wieder faszinierend, man sieht bei klarem Wetter bis zum Mont Blanc.

 

Im Hinterland ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, ein paar Bilder in Action zu machen.

 

Wie gesagt, die Ausflüge auf dem Bike hielten sich in Grenzen, schade. Kurze Runden bei bewölktem Himmel machten aber immer wieder Spass.

 

Die Region und die vielen einsamen Strassen zu erkunden hat aber für mich auch seinen Reiz.

 

Und auch das gab's noch zu sehen, den jährlichen Schafaufzug mit 3'000 Schafen durchs Dorf oder Wildscheine am Strassenrand.

 

Die Heimreise gestalteten wir wieder einmal ziemlich abwechslungsreich, fuhren wir doch ab Grenoble quer durch die französischen Alpen ins Wallis. Nach drei Wochen Süden war das doch wieder einmal etwas anderes.

Wir fuhren auf den Gotthard, um am nächsten Tag hier die Bergankunft der Tour de Suisse anzuschauen. Den ganzen Tag schauten wir dem regen Treiben beim Aufbau der ganzen Infrastruktur zu.

 

Nebst den Cracks gab es im Rahmenprogramm auch andere Künstler auf dem Bike zu bewundern. Das Treiben hinter den Kulissen ist fast interessanter als das Rennen selber, man kann die Fahrer hautnah nach dem Zieleinlauf erleben.

 

Immer wieder schön auf dem Gotthard mit dem Camper in wunderschöner Gebirgslandschaft zu stehen.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach Ulrichen, wo das Zeitfahren auf dem Programm stand. Auch hier interessierte und das Drumherum mehr als das Rennen. Eindrücklich, was hier an Material herumsteht, sei es Velos oder die eindrücklichen Teambusse und Materialwagen. Da sind Werkstätten untergebracht, da würde mancher Velohändler vor Neid erblassen.

 

Der Grösste Rummel auf dem ganzen Areal war überall da wo er war...

 

Ideal gelegen auf dem Flugplatz reihten sich die Teams auf.

 

Aufgrund des schönen Wetters beschlossen wir, am Sonntag auch noch die letzte Etappe anzuschauen, den Alpencircuit über Nufenen, Gotthard und Furka. Wir fuhren bereits am Vorabend auf die Furka, um hier wiederum in herrlicher Landschaft und noch viel Schnee zu übernachten.

 

Nachdem wir uns am Morgen kurz vor der Passhöhe an der Strecke platziert hatten und ausgiebig frühstückten, fuhr ich mit dem Rennvelo nach Realp runter und dann wieder die Furka hoch. Einfach ein wunderschöner Pass.

 

Das Rennen selber war dann in relativ kurzer Zeit vorbei, so dass wir bald über die Grimsel nach Hause fahren konnten.

 

Wunderschöne und abwechslungsreiche Ferien lagen hinter uns, die Zweiräder wurden oft bewegt, leider halt das Bike ein bisschen weniger. Aber nun kann es ja in den Alpen richtig losgehen.

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Kommentare: 1
  • #1

    blackCoffee (Mittwoch, 10 Juli 2019 20:51)

    Da bist Du ja recht weit rumgekommen...Danke für‘s teilen.
    Grüsse aus dem Valgrisenche