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Moosalp

Am Sonntag standen die Trails rund um die Moosalp auf dem Programm. Alexander startete heute seinen vierten Versuch, eine legendäre Cremeschnitte zu ergattern, so passte das doch Bestens.

Mit den ersten Sonnenstrahlen fuhren wir nach Raron, von wo uns die Gondelbahn nach Unterbäch brachte. Hier trafen wir auf Tinu und Phipu, beide aus dem Bernbiet.

 

Heute übernahm Rotscher das Zepter. Er führte uns auf der Strasse durchs Skigebiet nach Brand und weiter Richtung unneres Sänntum. Es wurde immer kälter und der Schnee kam immer näher. Bald war die Strasse schneebedeckt, aber gut gespurt und schön zum Fahren. Die wunderschönen Herbstfarben trugen zur ausgelassenen Stimmung bei.

 

Beim unnere Sänntum war es dann bitterkalt. Hier war auch die Strasse fertig und es begann der Trail durch den Meiggerwald. 

 

Gemäss Rotscher nur ein kurzes Stück und man sei bald oben. Mit jedem Höhenmeter wurde der Schnee jedoch immer tiefer und so zogen sich die rund 2 km doch einiges dahin. Nicht alle schafften es, ohne abzusteigen oder gar ein paar Meter zu schieben.

 

Endlich oben gelangte man auch wieder aus dem Wald an die Sonne. Der erste Übergang war geschafft und wir freuten uns diebisch auf die Abfahrt nach Bürchen.

 

Wunderschön ging es wiederum durch herrlich gelbe Lärchenwälder auf schneebedeckten, aber super fahrbaren Trails runter.

 

Der Schnee wurde immer weniger und die Trails immer geiler. Über ein paar kleine Gegensteigungen gelangten wir schliesslich nach Bürchen auf die Teerstrasse, welche zur Moosalp führt. Eine kurze Pause, um die Energiespeicher zu füllen und ein paar Schichten Kleider abzulegen, dann ging es hoch zur Moosalp.

 

Der lange Teeraufstieg war kurzweilig, es hatte jedoch ziemlich Ausflugsverkehr. Endlich kamen wir oben an und die Vorfreude auf die Cremeschnitte, insbesondere bei Alexander, war sehr gross. Coronamässig mussten wir draussen warten, bis uns eine Lounge auf der Terrasse zugewiesen wurde und wir das Objekt der Begierde bestellen und geniessen konnten (bei Alexander waren es gleich zwei Stück). Trotz vollem Haus alles super organisiert und nur kurze Wartezeiten, sehr freundliches Personal und Chefin, Top!

 

Wohlgenährt machten wir und dann auf die Abfahrt nach Visp. Rotscher versprach uns verschlungene Pfade, die auch noch nicht so bekannt seien. Der erste Teil bis Törbel dürfte den Spuren nach bekannt sein. 

 

Was dann kam war wieder einmal mehr ein Leckerbissen, den uns da Rotscher vorsetzte. Wirklich verschlungen und zum Teil recht ausgesetzt ging es über Hammertrails abwärts. 

 

Tiefblick ins Vispertal. 

 

Es war einfach der Hammer. So unbekannt dürfte der Trail aber doch nicht sein, überholten wir hier doch eine Gruppe der Knieschoner- und Vollvisierhelmfraktion. 

 

Bald sahen wir auf Visp runter. Durch einige Rebberge gelangten wir schliesslich viel zu schnell auf den Talboden, schade, es hätte noch lange so weitergehen können. 

 

Somit war einmal mehr ein absolutes Superwochende im Wallis zu Ende und das nächste kommt schneller als erwartet.

Die meisten von uns lernten viele neue Trails kennen und ich profitierte jeden Tiefenmeter mehr vom Fahrgenuss mit der neuen Sattelstütze. 

 

39 km, 1'450 hm, 4h11'

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Kommentare: 2
  • #1

    ROTSCHER (Freitag, 06 November 2020 20:23)

    Cooler Biketag mit tollen Kollegen. Hat riesig Spass gemacht ... und es war nicht die letzte Crèmeschnitte ... einfach herrlich fein � ... ein Camperweekend im Oktober ist bereits fester Bestandteil vom Jahresplan.

  • #2

    phipu (Sonntag, 08 November 2020 11:18)

    War ,,kuul,,Euch kennen zu lernen und soo eine Superbiketuur zu fahren.