E-Bike-Tour ins Napfgebiet

Mändu rief auf zu einer sonntäglichen Ausfahrt in die Weiten der Emmentaler Hügel. Da der Formstand um diese Jahreszeit noch nicht der Beste ist, stellte er dafür E-Bikes zur Verfügung für diejenigen, die selber keins zur Verfügung hatten. Da meine Freundin letzten Sommer eins gekauft hat, konnte ich dieses nun einem ausgiebigen Test im Gelände unterziehen.

 

Wir starteten bei Prachtswetter, aber kühlen Temperaturen, in Hasle und begaben uns bald in die sanften Steigungen Richtung tiefes Emmental. Schon bald war der erste Schnupf fällig...

 

Es ist einfach wunderschön im Emmental. Weite Hügel mit Sicht vom Jura bis zu den Alpen, superschöne trockene Trails und das Bombenwetter machten diese Tour zu einem wunderbaren Erlebnis.

Mändu und Aschi hatten Bikes mit Doppelakku, Ueli hatte einen zweiten Akku dabei. Bei uns restlichen Vier herrschte vorab nur noch folgende Schlagwörter: In welchem Modus fährst du? Wie ist deine Reichweite? Wieviel Prozent zeigt dein Akku noch an? 

 

Runterfahren kann man mit diesen Bikes auch...

 

In der Alpwirtschaft Brestenegg hatte Mändu bereits für das Mittagessen reserviert, eine kluge Entscheidung angesichts des schönen Wetters und des entsprechenden Menschenauflaufs.

 

Panorama von der Brestenegg Richtung Jura
Panorama von der Brestenegg Richtung Jura

Angesichts der noch anstehenden Hügel mussten wir bereits den Strom einteilen. Aber es ist einfach schon geil, was für Steigungen problemlos gefahren werden können. Nur die zwei kurzen Abschnitte, wo wir die Bikes schieben mussten, gingen gehörig in die Knochen.

 

Weiter ging's in einem grossen Bogen und über etliche Steigungen über Ober Scheidegg zur Lushütte. Hier kamen wir dann auch in den Schnee, was die Sache auch einiges erschwerte.

 

Die Lushütte hatte leider geschlossen, ein wärmender Kaffee mit Zusatz wäre nicht schlecht gewesen. Trotz der Unterstützung brauchte es ziemlich körperliche Substanz und glaub alle waren unter den warmen Kleidern schweissnass.

 

Während wir über das Hinterarni in den Wasen abfuhren, näherte sich die Sonne bereits wieder dem Horizont. Gemütlich rollten wir ohne Unterstützung, einerseits weil die Stromreserven zur Neige gingen und weil ab 25 km/h gar nicht mehr unterstützt wird, nach Lützelflüh zum wohlverdienten Bier.

 

Eine Hammertour als eindrückliches Erlebnis, was mit E-Bikes alles möglich ist, aber auch dass auch mit Unterstützung im entsprechenden Gelände trotzdem körperlich einiges erforderlich ist. Das Panorama, die Landschaft und das Zwischenmenschliche dieser Truppe sind sowieso nicht zu toppen... Merci Mändu für die Organisation und die Bikes.

 

58 km, 1'493 hM, 3h35'

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Aschi (Mittwoch, 15 Januar 2020 20:09)

    Schöni Erinnerige,Danke Pesche�

  • #2

    Mändu (Donnerstag, 16 Januar 2020 08:45)

    hei Peti, äs isch mega gsi.. u immer wieder toll dini Bilder-galerie und Thexten merci Peti�